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Von Noch-Super-League-Schlaffis und schlechten (Fair)lierern in Kriens

Im Zuge der Corona-Pandemie erlangten die Freiheits-Trychler nicht nur nationale, sondern auch internationale mediale Aufmerksamkeit. Der Aufschrei war dabei je-weils mindestens so gross wie der Lärmpegel ihrer Glocken. Dabei gäbe es auch inLuzern einige Personen, welche durch die Freiheits-Trychler aufgeweckt werden könn-ten, ja müssten. So zum Beispiel FCL-Sportchef Remo Meyer oder die schlechten (Fair) lierer in Kriens rundum Rechtsanwalt Viktor Rüegg, welche noch immer noch gegenden Bau der Pilatus Arena einsprechen.

10 000 Windeln füllt ein Kind – Eltern kommen unter Druck

Eine unglaubliche Zahl, aber die stimmt und istpfundsgerecht belegt. 10 000 Windeln füllt ein Kleinkind heutzutage, das stand so in der Zeitung. Ja und das ist offenbar ein unlösbares Problem. Die Autorin des Artikels stellte die Frage, warumTrockenwerden nicht besser erforscht werde. Und sie gab gleich die Antwort: «Weil keine wirtschaftlichen Interessen bestehen, dass der Windelverbrauch sinkt.»

Solches ruft in der Regel die Politik auf den Plan.Natürlich hat die sichdiesem gewichtigen Thema längst angenommen.SP-Nationalrätin Ursula Schneider Schüttel reichte tatsächlich ein Postulat ein. Sie fragte, ob der Bundesrat bereit sei, über die negativen Seiten von Wegwerfwindeln zu informieren und Studien über das Verhalten von Babys in Auftrag zu geben. Kann man machen.

Nur von der richtigen Seite betrachten
Die Frage ist nur, ob die betroffenen Kinder an den Antworten und Resultaten interessiert sind, falls sie diese überhaupt lesen. Jawohl, laut einer Studie können manche Kinder in der Schweiz lesen, bevor sie trocken werden. Das ist sagenhaft, aber nicht das Problem, sondern eine Chance. Man muss die Sache nur von der richtigen Seite her betrachten.

Vielleicht liegt der Lösungsansatz bei der Werbung. Heute wissen doch alle, dass Reklame junge Menschen beeinflussen und verführen kann. Aktuelles Beispiel: «Wegen der Tabakwerbung rauchen Minderjährige!», sagen die Fürsprecher undbekamen bei der kürzlichen Volksabstimmung Recht. Wenn die Kinder also ohne diese nicht rauchen, dann liegt es doch im Umkehrschluss auf der Hand, dass sie ohne Pamperswerbung auch keine Windeln nicht mehr benutzen würden.

Lösung liegt in einem neutralen Duopack
Falls mit dem Werbeverbot wider Erwarten nicht die gewünschte Wirkung erzielt wird, sollte man die Eltern in die Pflicht nehmen. Eine enge Begleitung beim Trockenwerden – man stelle sich dieses Szenario bildlich vor – ist aber laut Fachleuten schwierig, weil die meistenKleinkinder in modernen Haushalten nicht mehr vollumfänglich daheimbetreut werden. Arbeitende Eltern könnten so unweigerlich unter Druckgeraten.

Schwierig. Könnte es am Ende sein, dass nicht primär die Menge der Windeln und der Abfallberg das Problem sein werden, sonderndie Kosten. Pampers sind teuer, das wissen wir alle. Wie wärees mit der Einführung einer Gratisabgabe an Schulen, dort woKinder Lesen lernen? Die Stadt Luzern hat ja kürzlich einähnliches Projekt mit Tampons gutgeheissen. Es gilt jetzt nur, das Ganze anzugleichen. Die Lösung liegt in einem neutralen Duopack mit Windeln und Tampons für weibliche Jugendliche,mit Windeln undRasierzeugs für männliche Jugendliche.Wenn man den Fachleuten in der Zeitung Glauben schenkenwill, ist die Altersgrenze zwischen dem Trockenwerden,ersten Menstruation und der ersten Rasur mehr oder weniger fliessend ...

KnallFrosch Niederkunft vom 17. Februar 2022

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Fotos von Heinz Steimann ©

"E Star is Borne"

Endlich. Der KnallFrosch, das Satiremagazin der Wey-Zunft, ist geboren. Am vergangenen Donnerstag, 17. Februar 2022, feierten rund 200 Fasnachtsbegeisterte hinter dem Hotel Schweizerhof die Niederkunft der Ausgabe 2022. Bereits zum 19. Mal leitet das einzige Luzerner Fasnachtsmagazin auf über 90 Seiten mit schillernden Texten, knallfrechen Bildern und provozierenden Bildern die bevorstehenden rüüdig schönen Tage ein.

Die Vorfreude unter der illustren Fasnachtsschar war sichtlich spürbar, zum einen war esder erste Anlass nach der grossen Covid-Lockerung, zum andern die definitive Zusage der Luzerner Regierung, dass die Fasnacht 2022 ohne Einschränkungen über die Bühne gehen kann. Oberknallfrosch Till Rigert eröffnete mit gewieften Worten den Anlass, gab der Freude über das gelungene Werk zum Ausdruck und bedankte sich bei den Sponsoren und Inserenten für die grosszügige Unterstützung, denn nur dank dieser Unterstützung sei es möglich, das Satiremagazin der Wey-Zunft mit einer Auflage von über 60 000 Exemplaren gratis an die Haushalte in Luzern und der Agglomeration zu verteilen.

In der Folge nahm Moderator und Altzunftmeister Hebi Lörch die versammelte Luzerner Fasnachtsgewaltigen ins Kreuzverhör und entlockte mit kernigen Aussagen so manchem Zuhörer ein Schmunzeln. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Die Wey-Zunft verköstigte seine Gäste gratis mit Bier, Mineral, Gin Toni, Giopp Caffe sowie heissen Wienerli mit Mutschli, was die ausgelassene Stimmung nochmals hochschnellen liess.

Nach dem grossen (Ur-)Knall war es dann so weit, der noch druckfrische KnallFrosch 2022 wurde unter den Anwesenden verteilt. Der erste Eindruck war sichtlich positiv, der Gwunder über den Inhalt gross, das grosse Blättern konnte beginnen. Und auch die ersten Reaktionen liessen nicht lange auf sich warten, hier ein Lacher, dort ein passender Spruch. Es lebe der KnallFrosch 2022. Nun freuen sich alle auf eine rüüdige Fasnacht 2022.

Bericht: Till Rigert
Bilder: Heinz Steimann AZM

Das ABC des Genderwahn

"Der * das** es ????????"

Ist Ihnen folgende Situation an einem regnerischen Tag auch schon passiert?

Sie sitzen als cis- heterosexueller weisser Mann 2 an der Haltestelle, warten auf den Bus, halten Post und Regenschirm in den Händen. Und Sie öffnen einen Brief, bei der Anrede werden Sie aus Versehen mit «Frau» angesprochen. Es folgt der ultimative Schock. Sie sind traumatisiert, innerlich zerrüttet, ja sogar gespalten. Sie sind peinlich berührt. Ihre heile Welt bricht zusammen und Sie würden sich gerne in den lokalen patriarchalen 3 Safe Space 4 flüchten.

Aber Sie verdienen nun wirklich keinen Funken Mitleid, denn Sie haben das Unheil über sich selbst gebracht. Auch wenn Sie sich als weisse, männliche Cis-Hete 5 , ausnahmsweise auch einmal gerne diskriminiert fühlen wollen. Die jahrhundertelange Unterdrückung des generischen Femininums 6 hat eben gerade zum Ausbruch des absoluten und unaufhaltsamen Genderwahns geführt. Und gerade dieser Genderwahn und seine teilweise absurdesten Auswirkungen werden inzwischen selbstverständlich hingenommen, oder geradezu zelebriert.

Wie ist die richtige Schreibweise?

Nennt man aus Gleichstellungsgründen und um die real existierende männliche Vorherrschaft zu brechen, nun beide Geschlechter: zum Beispiel Fahrer und Fahrerin? Und wenn ja, in welcher korrekten Reihenfolge? Oder schreibt man genderneutral besser mit Tiefstrich Fahrer_in, oder mit Sternchen Fahrer*in? Oder geht auch der Begriff Fahrende? Das ist eigentlich ja egal, da Sie immer noch im Regen auf den Bus warten und eigentlich schon froh wären, wenn eine «Fahrende» mit dem Bus daher gefahren käme. Oh mein Gott! Bei so viel geisti-gen Flatulenzen, auf gut Deutsch Blähungen, lass ich gleich einen fahren! Oder doch eine fahren? Ein wesentlicher Streitpunkt bei der Gendersprach-Debatte ist das generische Maskulinum – wie beim Busfahrer oder der Astronauten. Auch wenn das generische Maskulinum wie beispielsweise bei «der Busfahrer, der Astronaut, der Spion» grammatikalisch gesehen geschlechtsunabhängig ist, wird uns doch suggeriert: Da sitzt grundsätzlich immer ein Mann am Steuer des Busses, ein Mann steuert die Raumsonde, und es ist James Bond, der als Agent die Ermittlungen leitet. Damit sich auch Frauen angesprochen fühlen, sagt man politisch korrekt also: Die Busfahrerin und der Busfahrer, der Astronaut und die Astronautin, die Spionin und der Spion.

Genus sei nicht gleich Sexus

Es gibt Linguisten (nicht zu verwechseln mit Linguine, das ist eine italienische Pasta-Art!), die sagen, dass das grammatikalische Geschlecht grundsätzlich nichts mit dem natürlichen Geschlecht zu tun hat: Also Genus sei nicht gleich Sexus. Wenn von Busfahrern die Rede ist, seien natürlich auch immer Frauen mitgemeint. Und da man heute mit solchen Empfehlungen doch eher vorsichtig umgehen muss, behilft man sich nun häufiger mit dem Partizip Präsens. AusFahrer wird Fahrender – in der Hoffnung, dass sich auch Frauen angesprochen fühlen. Wichtig ist auch, dass Fahrende (Und damit es keine Aufschreie gibt, hier ist nicht das fahrende Volk gemeint!) auch einen gültigen, amtlichen Füh-rerschein besitzen. Also amtssprachlich einen Führerausweis. Allerdings nicht mehr lange. Denn beim Wort Führerausweis fragt sich jede(r) klardenkende Bürger/-in schliesslich gleich: Wo bleiben die Ausweise für die Führerinnen?

Bei uns in der Schweiz mag das funktionieren, in Deutschland würde es zwangsläufig zu Missverständnissen führen. In Deutschland sagt man nicht Führerschein und auch nicht Führerausweis, sondern Fahrerlaubnis. Dies hat allerdings weniger mit Feminismus zu tun, als mit der Tatsache, dass man seit 1945 mit dem Wort «Führer» etwas vorsichtiger ist. Egal! Und überhaupt: Vielleicht sind wir Schweizer in Geschlechterfragen deshalb so besonders sensibel, weil wir zu den ganz wenigen Ländern zählen, die einen weiblichen Artikel haben. Deutschland hingegen ist sächlich und somit – zumindest grammatisch – ebenso neutral wie Österreich. Wenn die Gender-Diskussion weiter vorangetrieben wird, kommt es womöglich irgendwann dazu, dass wir Schwei-zer unsere Neutralität auch im Landesartikel verankert sehen wollen und von oberster Stelle verfügt wird: Ab sofort heisst es das Schweiz. Das hat es nun davon! Der Busfahrende ist mir gerade eben mit das Bus vor dem Nasen wegge-fahren! Als Stehender frierend im das Busunterstand. In Händen haltend die nasse Post. Der, die oder das? Scheisse!

Begriffe, die man einfach kennen müssen muss:

1) Politische Korrektheit
Einseitige, moralisierende Einforderung von Standards durch den linken Mainstream (zur Erlangung von Vorteilen und Privilegien) zu Gunsten von angeblich diskriminierten Minderheiten.

2) Cis-heterosexueller weisser Mann
Biologischer Mann europider Herkunft mit erotischen Vorlieben fürbiologische Frauen.

3) Patriarchat
Eine nicht existierende Einheit, die von Frauen alsSündenbock benutzt wird, wenn es keine andere Person gibt, die die Schuld trägt als sie selbst.

4) Safe Space
Ein Ort (meist auf einem Uni-Campus), an dem sich progressive Jugendliche oder Studenten – zumeistWarmduscher – zurückziehen, wenn sie mit Ideen konfrontiert werden, die dem linken Narrativ widersprechen. Nicht-linke Ideen und Äusserungen werden sowieso von Beginn an zensiert.

5) Cis-Hetero
«Cis-Hetero» ist ein Begriff, den Mitglieder der LGBTQ+
Community verwenden, um sich über heterosexuelle
Menschen, also sogenannt normale Menschen lustig zu
machen. Hetero beschreibt eine Person, die sich sexuell
von einem Menschen des anderen Geschlechts angezogen fühlt. Cis hingegen beschreibt einen Mann oder eine Frau, deren Genderidentität mit dem Geschlecht übereinstimmt, das ihnen bei der Geburt gegeben wurde.

6) generisches Femininum
Das generische Femininum ist in der Sprachissenschaft die Verwendung einer grammatisch femininen Personen-bezeichnung, zu der es ein maskulines Gegenstück gibt. Oder anders gesagt, die kategorische Entmannung der Sprache.

7) Genderidentität
Subjektive Identifikation mit einem Geschlecht oder einer erotischen Vorliebe, die sich von dem biologischen Geschlechtder betroffenen Person unterscheidet.

8) HeteronormativitätWenn politische Korrektheit so weit geht, die natürliche Ordnung der Familie und der Beziehung zwischen Mann und Frau alsUnterdrückung zu werten.

9) Genderismus
Systematische, progressive Egalisierungs- und Identitäts-politik zugunsten angeblich diskriminierter Minderheiten. 10) Soziale Gerechtigkeit

10) Soziale Gerechtigkeit
Gerechtigkeitsvorstellung auf Grundlage von Ergebnis-gleichheit, Kulturmarxismus und Bolschewismus.

11) Geschlechtergerechtigkeit
Einseitige Einforderung von Standards(zur Erlangung von Vorteilen und Privilegien) zu Gunsten von Frauen.

Wie ist die richtige Schreibweise?

Der KnallFrosch erscheint in alter Frische

"Noch em Räge chonds go Scheffe?"

Ein Sommer zum Vergessen, Regen nichts als Regen – und der Knall-Frosch sitzt mittendrin. Doch das Hudelwetter konnte der Kreativität der Schreiberlinge des Satiremagazins nicht den Garaus machen. Der KnallFrosch feiert am 17. Februar 2022 in alter Frische bereits seine 24. Niederkunft.

Pfeifen-Disput an der Luzerner Hofkirche

"Wer pfeift denn da?"

Den Stadtkatholiken scheint jedes Mittel recht zu sein, um ihre Kirchen wieder zu füllen. In der neusten Marketing-Strategie der Katholischen Kirchgemeinde Luzern werden gezielt Fasnächtler und Fasnachts-Platt-formen für die Mitglieder-Akquise angegangen. Halleluja! Und mit der Pensionierung des langjährigen Hoforganisten entzündete sich

zudem ein regelrechter Pfeifen-Disput Wolfgang Sieber vs. Stéphane Mottoul.Mehr dazu im KnallFrosch 2022

Meyer führt den FC Luzern mit langer Hand in die Challenge League

"Upps"

Vom gefeierten Cupsieger und vermeintlichen Transfersieger zum Abstiegskandidaten – der schnelle Abstieg des FC Luzern. Und Schuld ist nur der Meyer. Hauptsache der Alpstaeg buttert munter weiter, der Wolf redet weiter alles schön und der Meyer behält sein kaputtes Spiel-zeug. Denn auch in der Challenge League lassen sich Millionen vernich-ten. Mehr dazu im KnallFrosch 2022

Der KnallFrosch sorgt für die Farbtupfer

"Es kommt Farbe ins Spiel"

Das Coronavirus scheint doch ein Fasnächtler zu sein. Just auf die fünfte Jahreszeit macht es den Anschein, als würde das närrische Treiben mehr oder weniger im normalen Rahmen stattfinden können. Der Knall-Frosch sorgt bereits eine Woche vor dem Schmutzigen Donnerstag für die eigentlichen Farbtupfer der Fasnacht 2022. Das einzige Luzerner Fasnachtsmagazin feiert am 17. Februar hinter dem Hotel Schweizerhof seine 24. Niederkunft und stimmt damit seine Leserschaft auf über

90 Seiten mit schillernden Texten, knallfrechen Karikaturen und provozierenden Bildern auf die rüüdigen Tage ein.

Eine Hommage an Silvio "jimmy" Panizza

Eine Hommage an eine Legende

Der Fasnachtsführer und Silvio Panizza gleicht einer einmaligen Erfolgsgeschichte. 48 erfolgreiche Ausgaben erfreuten in der Vergangen-heit eine grosse Leserschaft. Die Pandemie hat diesem originellen Fas-nachtswerk leider den Garaus gemacht. Wir alle freuen uns auf die 49. Ausgabe vor der Fasnacht 2023!

Alles Gute, lieber Jimmy

Der Homo politicus lucernensis klettert zurück auf die Bäume

Der Knallfrosch geht neue Wege

Erstmals in seiner langjährigen Geschichte gibt der KnallFrosch eine brisante Geschichte vor der Niederkunft, welche am 17. Februar 2022 über die Bühne geht, preis. Unter dem Titel «Der Homo politicus lucernensis klettert zurück auf die Bäume» nimmt das Satiremagazin der Wey-Zunft die Stadtregierung auf die Schippe. Der KnallFroch ärgert sich darüber, dass 16 150 Jahre alte Kastanienbäume dem geplanten Neubau der Velostation an der Bahnhofstrasse zum Opfer fallen sollen.

Bilder:Wer weiss den sowas
Bericht:Ke Ahnig

KnallFrosch Schlussparty vom 23. September 2021

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Fotos von Heinz Steimann

KnallFrosch Schlussparty im «Schalander»

Es waren etwas über 60 Sponsoren und Inserenten sowie KnallFrosch Freunde, die sich an der traditionellen KnallFrosch Schlussparty im Schalander der Brauerei Eichhof begegneten. Till Rigert, der kreative OberKnallFrosch, hielt gut gelaunt Hof.

Mit dabei waren die geschätzten Wey-Zunft Honoratioren: Wey-Zunftmeister Rolf Bircher mit seiner Gattin Agi, und der grossartige Präsident der Wey-Zunft Bruno Spörri. Erfreulich auch die Präsenz des höchsten Luzerner Fasnächtlers, der amtierende LFK Präsident Dani Abächerli mit seinem Weibel Dani Bühler.

Der Ober OberKnallFrosch hielt eine launische Begrüssungsrede und danke nach allen Seiten für die grosszügige Unterstützung des einzigen Luzerner Fasnachts-Magazins. Er versprach, dass die nächste Ausgabe noch etwas frecher daherkommen werde. Prominenz, und die dazu gehören wollen, müssen sich warm anziehen.

Nach dem obligaten Salatbuffet und dem köstlichen Fleischkäse übten sie viele Gäste beim Nageln und im Murmeln schätzen. Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Kleinformation Pro Ton.

Beim Schlemmen der fantastischen Cremeschnitten verkündete Till Rigert die Gewinner des Abends.

Dies waren:

1. Platz: Urs Portmann, Betontec

2. Platz: Silvia Vivian, Drogerie Vivian

3. Platz: Cinan Pinar, Hammer Auto Center

Diese Schluss-Party war der gelungene, frohe Auftakt in ein neues, vielversprechendes KnallFrosch-Jahr 2022!

Bilder Heinz Steimann / Bericht Till Rigert

Sommer-Knall des KnallFrosch vom 26. August 2021

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Fotos von Heinz Steimann

Der KnallFrosch feierte mit Partnern und Gönnern die erste Sommer-Party

Die «Macher» des einzigen Fasnachts-Magazins in Luzern luden Sponsoren und Inserenten zu einem geselligen Event ins gediegen dekorierte weisse Zelt in die Winkelbadi nach Horw ein.

Es begegneten sich gegen 60 Freunde und Unterstützer des wohl frechsten Magazins weit und breit. Man feierte die letzte Ausgabe - ohne grosse Worte zu verlieren

Gastgeber Edgar Ming servierte mit seinem zuvorkommenden Team feine Getränke und leckere Häppli. Heiss vom Gartengrill wurden Würste vom Grill kredenzt. Zum Dessert bediente man sich am Glacestand.

Die Husischtei & Häufeschtei Blaskapelle bot musikalischen Unterhaltung vom Feinsten. Hochstimmung herrschte, als Alt-Zunftmeister Hebi Lörch und Till Rigert zur Versteigerung von vier Original-KnallFrosch-Helgen versteigerte; gestaltet von unserem gewieften Karikaturisten Urs Krähenbühl und Bildern unseres so kreativen Profi-Fotografen Heinz Steimann. Der Erlös daraus fliesst in die Wohltätigkeitskasse der Wey-Zunft Luzern.

Die KnallFrosch Inserate-Kommission steht ebenfalls in den Startlöchern, um Inserenten für den KnallFrosch 2022 zu begeistern. Denn eines steht schon fest: Der nächste KnallFrosch wird noch frecher!

Bilder Heinz Steimann / Bericht Till Rigert

Der KnallFrosch wischt auf

Christian Ineichen fördert seine Ambitionen
Man rieb sich erstaunt die Augen. Ausgerechnet Christian Ineichen, ein erzkonservativer CVP-Partei-präsident aus dem Entlebuch, schwor dem C im Namen CVP ab und kämpfte für den nichtssagenden neuen Namen «Die Mitte». Ein Visionär für die Partei war sein Engagement nicht – doch sie förderte seine Ambitionen. Denn der Entlebucher ist erster Ersatz auf der Nationalratsliste – und könnte in Bälde nachrutschen. Da empfiehlt es sich, bereits jetzt und heute gutes Wetter beim allmächtigen Parteipräsi-denten Gerhard Pfister zu machen, damit dereinst in Bern eine weitere Karriere aufgegleist werden könnte.

Andrea Gmür: Fritschimutter statt Politik
Sie ist ein ist eine kontaktfreudige Frau – die CVP-Ständerätin Andrea Gmür. Weniger erfolgreich ist die in der Politik, so zum Beispiel bei der Konzernverantwortungsinitiative. Auf allen Kanälen weibelte siefür ein Nein. Im Blick-Rededuell mit Ständerat Daniel Jositsch bekam sie dafür eine Klatsche: 81 Prozent fanden den Zürcher besser. Und auch ihr Schwager, Bischof Felix Gmür, wies ihre emotionellen Argu-mente kurz und bündig zurück. Auf wenig Sympathie stösst sie beim Ratskollegen Leo Müller, hatte sie ihn doch unsanft vom Amt des Fraktionspräsidenten verdrängt. Der langen Rede kurzer Sinn: Andrea Gmür wäre besser Fritschimutter geblieben … denn das machte sie wirklich gut.

Luzerner Stadtrat mit neuem Gesellschaftsspiel
Der Luzerner Stadtrat pflegt in den Sitzungspausen ein neues Gesellschaftsspiel. Wer wusste was und wann etwas vom VBL- Skandal? Besonders Martin Merki und Franziska Bitzi tun sich hervor und disputieren munter, wer wann etwas hätte sagen sollen oder eben nicht. Adrian Borgula ruft dazwi-schen: Er habe doch, so glaube er zu wissen, einmal vor einigen Monaten in einer Bierpause etwas gesagt. Manuela Jost lächelt den Konflikt weg und Stadtpräsident Beat Züsli weiss wie immerauch nicht mehr weiter. Empfehlenswert: eine gemein same Busfahrt, bei der Direktor Norbert Schmassmann sein berufliches Highlight erzählt, als er vor Jahren ganz spektakulärseinen reichlich bemessenen Lohn der Öffentlichkeit verriet. Schmassmannwusste eben noch was Kommunikation ist.

Wie Donald Trump, so auch Ueli Maurer
Bundesrat Ueli Maurer feierte seinen 70. Geburtstag. Seine SVP-Parteifreunde bejubelten ihn im Nationalratssaal mit Ballonen, Gesang und Schulterklopfen. War das schön! Vergessen, dass es Coro-na gibt. Vergessen all die Masken. Denn wenn der Ueli feiert, dann gelten diese lästigen Bestimmungen nicht. Und der Bundesrat selber? Er erinnerte sich an den Besuch bei Donald Trump. Der amerika-nische Präsident habe ihm gesagt, er sei das Gesetz und schwimme gerne gegen den Strom. Dies hat sich Ueli Maurer zu Herzen genommen. So hatte der Besuch im fernen Washington doch noch eine gute Seite.

Paul Winiker: Wer die Wahl, hat die Qual
Vincenz Blaser schaffte den Sprung und wurde vom Generalsekretär des Justiz- und Polizeideparte-ments zum Staatsschreiber befördert. Also wurde bei Regierungsrat Paul Winiker ein Posten frei. Wer sollte den wohl erben? Peter Soland, sein persönlicher Mitarbeiter? Nein, da käme ja niemand mehr zu Wort. Also begann Winiker zu suchen. 36 Bewerberinnen und Bewerber wollten den Posten. Und wen wählte der SVP-Regierungsrat aus? Einen 33-Jährigen aus dem fernen Stettlen bei Bern. Mindestenseine Qualität hat der junge Mann aus dem Bernbiet: Er ist Mitglied des Leitungsteams im Generalsekre-tariat der SVP Schweiz und Fraktionssekretär der SVP-Bundeshausfraktion. Ach wie klein ist doch die Welt … Und Paul Winiker hat die Gewissheit, dass seine Partei dereinst nach seinem Abgang weiter-hin prominent im Departement vertreten sein wird ...

Wohin führt wohl der Weg von Mike Hauser?
Mike Hauser sollte man heissen. Beim «fils à papa» aus dem Hotel Schweizerhof ging es fast nur auf-wärts. Rüüdiger Luzerner, LFK-Präsident und nun mit Rekordwahlergebnis freisinniger Grossstadtrat. Nur beim geliebten FCL wollte es nicht so richtig klappen, seine Präsidentschaft nahm ein abruptes Ende.Ob es bei der Politik besser herauskommt? Sehr ungewiss, denn bei den Grünen und der SP hat es ein-fach zu wenig Safränler. Und die Linken interessieren sich weniger für echte Beziehungen als für schla-gende Argumente.

Es lebe die Fasnacht … 2022 !

Der letzte Vorhang fällt

Es war einmal vor langer, langer Zeit. Der grösste Teil der Bevölkerung war rekonvaleszent, Ascher-mittwoch doch war zwei Tage zuvor. Wenn der letzte Vorhang fällt, ist die Vorstellung unwiderruflich zu Ende. Da ändern auch intensiver Applaus oder massiver Faule-Eier-Beschuss nichts mehr.

Ein letzter Anlass stand noch in der Agenda der Fasnacht 2020. Es war Freitag, der 28. Februar

2020, Tag eins der Einschränkungen des Bundes wegen Covid-19. Auf dem Kornmarkt stand er noch einsam und verlassen – der Guuggerbaum. Er ist jährliche der Stammhalter der Fasnacht. Diese hatte

im Gegensatz zu Basel in Luzern noch stattgefunden. Das Fasnachtsvirus musste in den Sommerschlaf, das Covid-19-Virus stand in den Startlöchern.

Okay – aber mit Einschränkungen

Fällen des Baumes mit Restriktionen, der Staat wollte es so. Fasnachtsverrückte Regierungsräte hin oder her. Grossanlässe sind bewilligungspflichtig. Zwei Stunden vor dem grossen Finale kam das behörd-liche Okay – aber mit Einschränkungen. Diese Restriktionen den Fasnächtlern zu verklickern war eine andere Baustelle. Das schaffte in 20 Minuten auch Röbi Marty, der Präsident der Vereinigten Baumfäl-ler, nicht. Der Staat ordnete an und half atypisch ein bisschen mit – mit zwei Polizisten, die sich durch die Delegationen der Guuggenmuusigen quetschten und alle fragten, ob sie vor kurzem in Italien,

China oder dem Iran waren? Sisyphus lässt grüssen.

Es lebe die Fasnacht … 2022 !

Das war nicht für die Akten, sondern wegen der Auflagen. Auch erkältet oder krank durften niemand sein. Doch wer verfügt drei

Tage nach einer rüüdigen Fasnacht schon wieder über den Vollbesitz seiner Kräfte? Es musste niemand vom Abschlussball weggewiesen werden. Die «Bäumeler» fälltenroutiniert den Stamm – und er krachte aufden Kornmarkt. Das Timing passte, Holz splitterte, versteckte Konfetti flogen durch die Luft. Die Symbole der Guuggenmuusigen wurden entfernt, wieder in die verstaubten Archive gelegt – oder aber in der Mulde entsorgt. Damit war sie beendet, die rüüdige

Fasnacht 2020.

Es lebe die Fasnacht … 2022 !

Programm Lozärner Fasnacht 2021

Samstag, 6. Februar 2021

11.00–23.00 Uhr: FKK-Gassenlüftung: Herauslüften der Luzerner Gassen mit frischer Luft. Ausge-lassene Gemütlichkeit mit einem legendären Kafi Huerenaff oder Häxetee zu Hause in der warmen Stube.

Dienstag, 9. Februar 2021

ab 08.30 Uhr: Ramschverkauf in der ganzen Stadt Luzern, vor allem unter der Egg.

15.00–23.00 Uhr: Usgüüglete ond Ibrönzlete. Do wersch bleich, vo so vell Corona-Seich! Die Ein-stimmung auf die Nicht-Fasnacht keinesfalls unter der Egg.

Mittwoch, 10. Februar 2021

19.30 Uhr: Aufstellen der Echinacea-Pflanze der «Geheiligten». Ab dem Mühlenplatz wird der Zug von der Rotkreuz-Fahne angeführt. Feierliches Auspressen der Wunderpflanze zu Dr. Voglers Echi-nafurz auf dem Kornmarkt. Anschliessend Superspreader-Party mit Kafi-Zwetschge im Sepp-Ebinger Gässli.

Schmutziger Donnerstag, 11. Februar 2021

05.00 Uhr: Hatschi-Tagwache mit dem Sündenfall über dem Luzerner Nierenbecken und Ankunft der Hatschifamilie am Schweizerhof-Quai, anschliessend Coronasegen auf dem Kapellplatz und Viren-Verteilete, mit dem Oberpfleger und Hatschivater 2021. Sternsingen der Guuggengruusigen durch die Luzerner Innenstadt.

ab 08.00 Uhr: Hatschizug des städtischen Samariterbundes durch die Altstadt, Start im Friedental. Gemeinsames Hüsteln und Röcheln zu Guuggenklängen ab Band, jeder individuell bei sich zuhause.

ab 11.30 Uhr: grosses maskiertes Protest-Zögli der Verschwörungstheoretiker, Hedonisten, Proleta-rier, Anarchisten, Nihilisten, Rechtspopulisten und anderen Mondkälber. Route: geht zum Teufel!

14.00 Uhr: grosser Hatschiumzug mit Hatschivater 2021. Route: unbekannt ond scho vergässe.

ab 16.00 Uhr bis spät: Superspreader-Bühnen der «Geheiligten», frohes Wettblosen und Wett-husten quer durch die Altstadt.

ab19.00 Uhr: VBL-Stobete; fasnächtliche Unterhaltung mit Keimformationen auf dem ganzen VBL-Netz unter dem Motto «Bliib deheim du Pfyffe».

Komische Frytig, 12. Februar 2021

ab 18.00 Uhr: Spitalfasnacht in der Stadt Luzern mit der Fläschli-Brönzlete. Fasnächtliches Inhalie-ren in Therapiegruppen oder Einzelsitzungen.

Rüüdige Samstag, 13. Februar 2021

12.00–23.00 Uhr: FKK-Covid-Beiz mit DJ in Karantäne.

13.30–18.00 Uhr: Senioren-Fasnacht (speziell für Risikogruppen) mit dem Lozärner Fasnachtstee und der Luzerner Vereinigung Ärzte ohne Schränzen, abgeschottet im Bunker des Sonnenberg-Tunnels.

ab 13.30 Uhr: Rüüdig Samschtig-Fasnachts-Näscht der Fischer Bettwarenfabrik Au in Wädenswil am Zörisee.

ab 16.30 Uhr: unmaskiertes Zögli der Verschwörungstheoretiker/innen und Impfgegner/innen. Gähnende Leere und ausgelassene Langeweile in der ganzen Stadt Luzern!

Sonntag, 14. Februar 2021

Fasnächtlich-besinnliche Messe in den Luzerner Kirchen, begleitet von viel positiver Energie.

Güdismontag, 15. Februar 2021

06.00 Uhr: Tagwache der Quack-Salben-Zunft im Wey-Quartier mit dem Froschmeister 2021 und vielen Guuggengruusigen.

14.00 Uhr: grosser Fasnachtsumzug der Quack-Salben-Zunft. Route: entlang em Froschlaich.

ab 16.00 Uhr bis spät: Superspreader-Bühnen der «Geheiligten», frohes Wettblosen und Wett-husten quer durch die Altstadt mit ansteckender Stimmung und der Tauschbörse von Viren aller Art.

ab 18.30 Uhr: kleines maskiertes Protest-Zögli der Verschwörungstheoretiker, die Rechtsradikalen beklatschen die Szenerie.

ab19.00 Uhr: VBL-Stobete; fasnächtliche Unterhaltung mit Keimformationen auf dem ganzen VBL-Netz unter dem Motto «Bliib jetzt ändlich deheim».

Güdisdienstag, 16. Februar 2021

10.30 Uhr: Prämierung der besten Lozärner Schutzmaske unter dem Patronat der Apotheker-Zeitung.

ab 14.00 Uhr bis spät: Superspreader-Bühnen der «Geheiligten» und frohes Wettblosen und Wett-husten quer durch die Altstadt.

ab 14.30 Uhr: Chender-Wendle-Schränze der «Gepeinigten». Keiner zu klein, um dabei zu sein. Route: ab zo de Grosseltere; danach Tauschbörse von gebrauchten Schutzmasken.

ab 18.30 Uhr: kleines maskiertes Protest-Zögli der Verschwörungstheoretikerinnen, die Klimajugend stösst dazu und läuft mit.

ab19.00 Uhr: VBL-Stobete: fasnächtliche Unterhaltung mit Keimformationen auf dem ganzen VBL-Netz unter dem Motto «Chom ned id Stadt».

ab 19.30 Uhr: Monstercorso der «Geheiligten». Der bombastische Abschluss und der letzte Atem-zug in die finalen Stunden der Luzerner Nicht-Fasnacht 2021. Dieses Jahr ohne Publikum und nur fürs Tele-Greis, ohne Teilnehmer und Guuggengruusigen. Route: vorwärts Marsch Rechtig Fasnacht 2022!

23.00 Uhr: Tschau Hatschi ond of Nie-meh-Wiederluege Nicht-Fasnacht 2021! Verabschiedung von Bruder Hatschi und seiner Therapiegruppe durch die kantonale Gesundheitsdirektorenkonferenz vor dem Mahnmal des gefallenen und gebrochenen Fasnächtlers.

Gähnende Leere und ausgelassene Langeweile bis weit in den Aschermittwoch-Morgen!

Freitag, 17. Februar 2021

ab 19.30 Uhr: Fällen der der Echinacea-Pflanze der «Geheiligten».

Die Pflanze ist abgefressen und alle sind gesund. Verbrennung der nicht

gebrauchten Schutzmasken. Im Radio Pilates wird verkündet:

«Das Virus ist verschwunden!»

Änderungen am Programm bleiben dem BAG und der Luzerner Regierung vorbehalten!

Maskenball der Stadträte

Es paar Värsli öber üse Stadtrat brönzle,

das esch rüüdig schwär, die chasch jo chum verhönzle. Wär nüd macht, dä chasch nüd of d’Schippe nä,denn en Agriffs-Flächi tued fascht niemer vo dene gä.

So zom Biispel de Sozialdiräkter Martin Merki. Kommunikation esch ned wörklech sini Stärki,
bi de Stapi-Wahl im letschte Johresch’s es Desaschter gsi, s’esch leider wohr.Wenn gäg dä farblosi Züsli duesch verlüüre,besch ned fähig, so es Präsidiums-Schiff z’stüüre.Als Troscht esch er Vizepräsident im Stadtrots-Verein ond bliibt wiiterhin de Chef vo de Altersheim.

D’Manuela Jost, üsi glänkigi Yoga-Tantra-Muus,chond als Baudiräktorin ned wörklech druus.Düend’s i de Stadt irgendwo weder Hüüser bsetze,wott sie of kei Fall d’Persönlechkeitsrächt verletze.Diä Gundula-Bsetzer chönd mache was sie wänd,vo de Baudirektion ged’s so guet wie kei Iwänd.Eis Komplimänt wemmer de Manu of dem Wäg no säge,modisch besch allne Stadtröt hochus öberläge!

Ned nor politisch esch sie die Dame vo de Metti,üsi Staub-igi Äntlibuecheri Franziska Betzi.AlsFinanz- minischteri esch sie ned z’beniide,hed bi ganze VBL-Debakel zönftig müesse liide.Ond wenn de Stadtrot e Iladig för e Zunft-Alass dued öbercho, muess meischtens d’Franziska det härä go.Denn sie hed kei Angscht ond esch ou rhetorisch ned verlääge,sie verteilt de unglöibige Zünftler allzu gärn de stadtrötlechi Sääge.

De Borgula Baldrian, de Lozärner Umwält- ond Mobilitäts-Herrgott,fahrt met siim E-Bike i deBegägnigszone hüüfig gar chlii flott.Das gliiche Tempo gilt au bim Parkplätz abbaue,nor die för d’Auto, d’Velofahrer chönd wiiterhin ihm vertraue.Spröchle, Värsle oder a de Beizefasnacht in Reime singe,met dem duesch de Borgula gar ned zom Lache bringe.Die Art Fasnacht heig z’Lozärn nüd verlore, doch das dued üs ned knicke, wemme dech doch per Express sowieso weder of Nidwalde zrogg schicke.

Das wär’s, vergässe hemmer glaub keine us dem Stadthüüsli, doch gopfriedstotz, de unschiinbari ond schüüchi Stapi Züsli. Dä god i de Stadt Lozärn onder, on könnt ihn fascht niemert, chuum z’glaube, dass ihn s’letscht Johr öberhaupt gwählt het. Velecht esch das siis Erfolgsrezept, das Schüüche ond Graue, will alli lingge Sozis so treu ond ergäbe düend druuf baue.E Stapi bruucht chlii Präsenz ond Profil, muess er Lozärn doch repräsentiere, drom wird bim nöchschte Mol de KnallFrosch kandidiere.Ändlech hätti Lozärn weder es Gsicht, grüen ond wonderschön,BangFrog for President – makes Lucerne great again!

DRINGEND!!

Stellengesuch

alt STADTPRÄSIDENT-KANDIDAT und noch Stadtrat sucht
Verwaltungsrats-Mandate aller Art

Meine Stärken:

• Langjährige Erfahrung als äusserst aktiver, kritischer Verwaltungsrat der VBL

• Ich bin immer pünktlich anwesend, schätze gepflegte Langeweile

• Was in der Firma passiert, ist völlig egal. Hauptsache - ich bin dabei!

• Erwarte zwingend, dass ich von der Sache nicht viel verstehen muss

• An Sitzungen höre ich geduldig zu, auch wenn es mich nicht gross interessiert

• Ich bin absolut verschwiegen, orientiere nie über Probleme

• Ich bin grosszügig und erbringe meine Nichtleistung zum Nulltarif

Meine Erwartungen:

• Dabeisein und als VIP wirklich wahrgenommen werden

• Ich übernehme niemals für irgendetwas die Verantwortung

• Möglichst keine Arbeit, wie im Stadtrat üblich

• Es ist mir eine Freude, ab und zu dem Sozialmief der Stadt zu entfliehen

• Persönliche Mitarbeiterin plus Kommunikations-Spezialist auf Abruf

• Steuerabzugsfähige Spenden für die nächste Stadtpräsidenten-Wahl

Diskrete Angebote umgehend an Martin Merki. Bitte Privatadresse verwenden, da solche Mandate ausschliesslich privat sind und absolut nichts mit meiner derzeit noch ausgeübten Stadtratstätigkeitzu tun haben.

Jahrtausend-Comeback!

Andy Wolf moderiert Corondyamo bei Radio Piltatus

2014 schien alles Glas zerschlagen zu sein: blauer Brief und sofortige Entlassung. Nun macht die Corona-Pandemie das Jahrtausend-Comeback möglich: Andy Wolf (52) steigt von den Freiberg(en) herab und kehrt zurück zu Radio Pilatus. Wie KnallFrosch weiss, soll die neue Samstagsshow Coron-dyamo heissen, nicht zu verwechseln mit der ehemaligen Morgenshow Andyamo. Erster Gast im neuen Samstagsformat soll Andy Wolf den ehemaligen CEO von Radio Pilatus, Joachim Freiberg, eingeladen haben. Die Sendung steht unter dem Motto: «Wie gehe ich mit der Digitalisierung und dem Online-Journalismus richtig um».

Mehr dazu exklusiv ab dem 4. Februar 2021 im KnallFrosch der Wey Zunft.

Wie sich die Luzerner Fasnacht auf Corona vorbereitet hätte!

Es soll niemand behaupten, die Luzerner Fasnacht sei chaotisch. Die Fasnächtler wären oder sind gerüstet für eine Corona-Fasnacht!

Jedes Jahr zieht die Fasnacht mit ihrer Einzigartigkeit Massen von Menschen in die Luzerner Altstadt. Tausende Menschen, enge Platzverhältnisse und Alkohol passen nicht zu den Schutzmassnahmen in der Coronazeit. Und trotzdem wäre Luzern bereit gewesen. Dieser Text hat die KnallKrosch-Redaktion gefunden:

«Die Fasnacht wird ausgeweitet! Sie findet nun nicht nur an drei offiziellen Tagen statt, sondern an de-ren vier. Der Rüüdig Samschtig ist dazu gekommen. So verteilen sich die Besucherinnen und Besucher der närrischen Tage einiges besser. Verschiedene Zugänge in die Luzerner Altstadt werden kontrolliert, wie zum Beispiel der Reusssteg, da darf man sich zu Stosszeiten nur noch stadtauswärts bewegen. Die

verschiedenen Plätze in der Altstadt von Luzern werden genau aufgeteilt. Jede Fasnachtsgruppe weiss auf den Zentimeter genau, wo sie ihren Wagen aufzustellen hat. Das Ganze wird von so genannten Interessen-gemeinschaften, kurz IG’s aufs penibelste genau beobachtet und kontrolliert. Da gäbe es zum Beispiel die IG Kapellplatz, die IG Mühlenplatz oder die IG Franziskanerplatz. Auf der Webseite der IG Kapellplatz sieht man zum Beispiel ganz genau, wo sich die Gruppierungen zu positionieren haben. Gruppierungen, die nicht zur jeweiligen IG gehören, haben keine Chance auf ein spontanes Konzert oder einen ungeplanten Pausenhalt. Für IG-lose Gruppierungen gibt es dann doch noch eine «Kurzaufenthaltszone für Guuggenmusigen und Theater», immerhin. Doch Sicherheit geht vor, Sicher-heit, dass sich nur IG-Mitglieder auf dem Platz aufhalten.»

Mehr dazu exklusiv ab dem 4. Februar 2021 im KnallFrosch der Wey Zunft.

Das KnallFrosch-Corona-Glossar

Es wurde schon oft die sinnlose «Verenglischisierung» der deutschen Sprache angeprangert. Wohlgemerkt, die sinnlose, nicht die sinnvolle. Weil, die ist ja sinnvoll. Sinnlos ist zum Beispiel ist, will man alten Ramsch verkau-fen, das Wort «Sale» verwendet wird. Oder für neuen Ramsch verkaufen: «Black Friday». Aber seit Corona in unser Leben getreten ist, wird alles noch blöder und unübersichtlicher. Lockdown, Shutdown, Homeoffice, Home-

schooling … Und um den Vogel endgültig abzuschiessen, fangen die ersten A… an, das Wort Impfstoff durch das englische «Vaccine» zu ersetzen. Und darüber hat man ja auch schon gehört, dass der Einsatz von Vaccine ein regelrechter «Gamechanger» sein soll. Aber bis es soweit ist, müssen wir den «Traffic» runterfahren.

Der KnallFrosch ist der Meinung: Wenn man in derart schwierigen Zeiten schon längst keinen Überblick mehr hat, sollte einem wenigstens die eigene Sprache vertraut sein. Hier das aktuellste KnallFrosch-Glossar zur Corona-Sprache:

Mehr dazu exklusiv ab dem 4. Februar 2021 im KnallFrosch der Wey Zunft.

KnallFrosch weiss, wie in Luzern das Parkplatzproblem gelöst werden kann!

Über Parkplätze wird in Städten gerne gestritten. Die Carparkplätze ein unlösbares Problem. Speziell in Luzern. Da kommt dir Furz-Idee der Santa Piazza gerade zur rechten Zeit.

Hochwirksamer Wirkstoff aus dem Luzerner Hinterland zugelassen

Das Bundesamt für Schnäpse (BAS) hat einen hochwirksamen Wirkstoff aus dem Reich der runden

Ringli zugelassen. Der KnallFrosch weiss: Zuerst werden Corona-Querdenker, Corona-Leugner und über 90-Jährige bedient.

Mehr dazu exklusiv ab dem 4. Februar 2021 im KnallFrosch der Wey Zunft.

Ein Luzerner Regierungsrat trägt die Mitschuld an der Misere des FC Luzern

Die Corona-Pandemie legt beim FC Luzern fast alles still. Dies hat nun anscheinend Spuren hinterlas-sen. Es scheint so, als ob das Corona-Virus dem FCL das Loser-Gen eingeimpft hat. Was ist nur passiert auf der Luzerner Allmend? Der KnallFrosch ging auf Spurensuche.

Der Schweizer Natitrainer liebt Luzern – und das nicht nur wegen der rüüdigen Fasnacht.

Der Schweizerische Fussballverband hat für ihre ersten beiden Nati-Heimspiele St. Gallen gebucht. Wie der KnallFrosch aus gut unterrichteter Quelle weiss, hat Vladimir Petkovic sein Veto eingelegt und Luzern als Spielort gewünscht.

Mehr dazu exklusiv ab dem 4. Februar 2021 im KnallFrosch der Wey Zunft.

Der KnallFrosch deckt bei der Luzerner Taskunforce Ungereimtheiten auf!

Wussten Sie, dass es in der Stadt Luzern ein hochkarätig-politisches Expertengremium existiert, das für die Eindämmung politischer Viren sorgen soll? Wie KnallFrosch-Recherchen exklusiv aufzeigen, sind die Aufgaben dieses beratungsresistenten Gremiums im beschaulichen Luzern bloss kleine, nette Gremien ohne grossen Ehrgeiz und Gestaltungswillen. Der KnallFrosch nahm die fünf Experten unter die Lupe, eine hoch ansteckende Notenskala enthüllt schonungslos die eltsamen Arbeitsweisen.

Mehr dazu exklusiv ab dem 4. Februar 2021 im KnallFrosch der Wey Zunft.